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"Behind the Scenes" bei Motte Klamotte

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen die neue Kollektion von Motte Klamotte zu Fotografieren. Mit dabei war auch Christopher, der das Ganze auf Bewegtbild festgehalten hat.

Schaut euch hier das Video dazu an:

Und hier auch noch einige Ergebnisse, mehr dann in Kürze:

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Vielen Dank an Motte Klamotte, die coolen Models: Lisa, Sören, Marcel, Buri, Annie und an Christopher <3

Sporteinheit mit Fit Trio & Friends

Im Rahmen der FIBO hatte ich die Möglichkeit vier Instagram-Größen im Bereich "Fitness" zu fotografieren. Lou von Fit Trio, ihren Freund Jan, sowie Flo und Carina.
Für mich bedeutete das Ganze früh aufstehen - und zwar um sechs Uhr ... an einem Sonntag. :D

Also raus aus den Federn und hin zu Rheinboulevard. Dort 20 min durch gepowert und fertig waren die coolen Bilder der zwei Duos!
Absolute Profis vor der Kamera, also ich könnte beim Sport nicht so Happy schauen - aber seht selbst!

Gruppenfoto <3

Gruppenfoto <3

Lou von Fit Trio

Lou von Fit Trio

Lou von Fit Trio

Lou von Fit Trio

Carina (carini.bikini)

Carina (carini.bikini)

Carina (carini.bikini)

Carina (carini.bikini)

Flo (flooorrriii

Flo (flooorrriii

Flo (flooorrriii)

Flo (flooorrriii)

Jan (jan_koerbeeeer

Jan (jan_koerbeeeer

Jan (jan_koerbeeeer)

Jan (jan_koerbeeeer)

Lou und Jan 

Lou und Jan 

Carina und Flo

Carina und Flo

Warrior und Guru mit Dom <3

Warrior und Guru mit Dom <3

Und zum Abschluss nochmals die ganze Gang 

Und zum Abschluss nochmals die ganze Gang 

Fotoausrüstung - oder: Warum sind Fotografen so teuer?

Hier seht ihr, was ich so alles bei einer Hochzeitsreportage mit mir herumtrage

Hier seht ihr, was ich so alles bei einer Hochzeitsreportage mit mir herumtrage

Ich glaube, es gibt unendlich viele Blogeinträge von Fotografen, die sich immer wieder für ihre Preise rechtfertigen müssen - vermutlich bei keiner anderen Tätigkeit werden die verlangten Preise so sehr in Frage gestellt wie bei (Hochzeits-)Fotografen. Grund dafür ist sicher nicht zuletzt die große Verbreitung digitaler Spiegelreflexkameras; jeder kann sie sich leisten und damit Bilder machen, aber macht einen das auch gleichzeitig schon zu einem Fotografen?

Das eigentliche Problem liegt meiner Ansicht nach darin, dass oft verkannt wird was ein Fotograf, besonders bei einer Hochzeit, zu leisten hat. Es muss eine Website zur Kontaktaufnahme gebaut und gehostet, Termine für erste Treffen vereinbart, Verträge aufgesetzt, einfach Zeit außerhalb des Fotografieren investiert werden. Alles das spiegelt sich im Preis eines Fotografen wieder und vieles davon wird einfach erstmal nicht bewusst als Leistungen wahrgenommen.

Ich erinnere mich an meine Anfangszeiten, in denen ich mit meiner kleinen Kamera und einem Objektiv, eine Woche vor einer Trauung gefragt wurde, ob ich nicht 2 Stunden ein paar Bilder machen kann…
Klar, in dem Fall ist es einfach ein guter Zuverdienst, aber mit der steigenden Größe eines Fotografen und der wachsenden Verantwortung, kommen Kosten hinzu: Ein Gewerbe muss angemeldet werden, die Handwerkskammer möchte Geld, man benötigt einen Steuerberater, Equipment muss angeschafft und versichert werden - am Besten hat man dort auch alles doppelt um bei einer Hochzeit wirklich abgesichert zu sein.

Auch wenn es sich bis jetzt vielleicht so angehört hat, soll dies kein Jammer-Posting sein :). Glücklicherweise genieße ich den Luxus, bei Anfragen nicht um jeden Cent feilschen zu müssen. Wenn's nicht passt, dass passt es halt nicht und ich nehme einen Auftrag nicht an. 

Viel mehr möchte ich auch anderen Fotografen zeigen, dass sie mutig hinter ihren Preisen stehen sollen und potenziellen Kunden (auch wenn es nicht meine sind) dies einfach vor Augen führen.

Ebenso biete ich euch jetzt noch einen Einblick in meine Ausrüstung, die ich bei normalen Hochzeit so mit mir rumschleppe. Dazu verliere ich noch ein paar Sätze, vielleicht interessiert es ja den Ein oder Anderen. :)


VINTA S-Series | Charcoal

Nach einem Fotorucksack habe ich schon seit Ewigkeiten gesucht, nachdem ich mit einer Umhängetasche angefangen und das Gewicht nach einigen Stunden immer zu viel wurde für den Rücken. Den VINTA musste ich in den USA bestellen, da er in Deutschland so gut wie nicht zu bekommen ist. Mittlerweile nutze ich ihn jeden Tag, auch als normalen Rucksack, da man die Fächer darin einfach mit Klett entfernen und auch einen Laptop mit ihm transportieren kann.


Holdfast Gear
Money Maker | Chestnut 

Auch der Money Maker ist ein Produkt aus Amerika, glücklicherweise bekommt man ihn mittlerweile bei einem deutschen Anbieter und kann sich somit den Zoll sparen. Mit dem Kameragurt habe ich die Möglichkeit zwei DSLRs parallel zu transportieren und einen schnellen Zugriff zu haben. Außerdem ist das Gewicht so perfekt verteilt. Mittlerweile würde ich vermutlich die Nylon-Variante nehmen, aber auch so ist er eine echte Empfehlung.


Canon EOS 5D Mark III

Meine erste Kamera war schon eine Canon, damals noch eine 400D. Aktuell bin ich bei der 5D Mark III und was soll ich sagen, ich bin echt Happy. Toller Autofokus, vernünftiges Rauschverhalten, Vollformatsensor und oben drauf noch eine gute Qualität bei Filmaufnahmen. Ich komme regelmäßig in den Genuss mit dem Nachfolger zu arbeiten, der Preis für das Update steht aktuell für mich aber in keinem Verhältnis.

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Canon EOS 6D

Die kleine Schwester der 5D Mark III und seit einigen Wochen meine neue Backup-Kamera. Nachdem ich vorher viele Jahre eine Canon EOS 1D Mark 2 hatte, die mit ihren 15 Jahren jetzt in Rente geschickt wurde. Im Prinzip sind die 6er und 5er fast gleich, hat nur ein paar Knöpfchen weniger, wodurch Einstellungen nicht direkt erreicht werden. Außerdem ist der Autofokus nicht ganz so gut. Ich freue mich aber auf jeden Fall schon darauf sie in die diesjährige Hochtzeitssaison mitzunehmen.

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Walimex 14mm 2.8

Ein wahnsinnig weitwinkeliges Objektiv, jedoch komplett manuell. Das heißt, es hat keinen Autofokus und man muss die Blende am Objektiv selbst einstellen. Außerdem verzeichnet es und hat eine ziemliche chromatische Abberation. (Versatz von lila und grünen Farben) Jedoch hat man für das Geld kaum eine andere Möglichkeit eine solche Brennweite zu bekommen. Es ist eher für außergewöhnliche Blickwinkel gemacht und kein Objektiv, dass man jeden Tag nutzt.

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Canon 24-70mm 2.8

Ich glaube mal, dieses Objektiv hast fast jeder (Semi-)Professionelle Fotograf in seiner Tasche. Es deckt eine große Brennweite mit einer guten Offenblende ab. Wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt, ist es das Objektiv, was ich drauf habe. Mittlerweile gibt es schon einen Nachfolger von diesem Model, aber ich bin mit meinem so zufrieden, dass ich es in naher Zukunft nicht ersetzen werden.

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Sigma 35mm 1.4 ART

Das Sigma ist mittlerweile mein meistgenutztes Objektiv. Am Vollformat ist es ein leichtes Weitwinkel, welches aber mit der Offenblende von 1.4 wunderbar Objekte freistellen kann. Durch die tolle Schärfe und grandiosen Farben liebe ich es für Reportagen und Portraits. Die Qualität war der Grund, warum ich mit auch den großen Bruder aus der ART-Serie geholt habe.

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Canon 50mm 1.4

Die Bauqualität von diesem Objektiv ist nicht die Beste sodass bei vielen der Autofokus gerne mal kaputt geht. Auch ich hab schon das Zweite, mein erstes hatte ich zuvor auch schonmal reparieren lassen. Aber was soll man sagen… Preis und Bildqualität sind einfach so gut, sodass ich es vermutlich auch noch ein drittes Mal kaufen würde.

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Lensbaby 2.0

Das Lensbaby ist ein reines Kreativ-Objektiv.
Gezielte Ergebnisse sind damit kaum möglich, da man den Autofokus und die Schärfeebene mit den Fingernspitzen manuell wählt. Auf Hochzeiten kommt es bei mir einzig in ruhigen Momenten zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Detailaufnahmen von Ringen, Schuhen oder dem Brautstraus.

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Sigma 85mm 1.4 ART

Mein neuster Familienzuwachs! Viele Wochen musste ich überhaupt auf die Lieferung warten, da es sehr gefragt ist und letztes Jahr im Winter erst erschienen ist. Canon selbst hat kein 85mm 1.4 im Sortiment - man müsste in diesem Fall das 85mm 1.2 nehmen, welches jedoch einen deutlich langsameren Autofokus hat. Meine ersten Ergebnisse waren der Wahnsinn, wie es sich nachher im Hochzeitsalltag behauptet, kann ich noch nicht sagen - nur dass es wohl ganz schön auf den Rücken gehen wird. ;)

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Canon 70-200mm 2.8 - non-IS

Auch dieses Objektiv ist ein ganz schöner Trümmer - eventuell wird es auch über mein Sigma 85mm abgelöst. Das wird sich zeigen, sobald ich einschätzen kann, ob ich die zusätzliche Brennweite im Tele wirklich benötige. (Vielleicht noch in großen Kirchen.)
Auch dieses Objektiv gibt es schon in einer neueren Variante mit Bildstabilisator, aber ich vertraue lieber einer kurzer Verschlusszeit - ein Bildstabilisator bringt mir auch nichts mehr, wenn sich mein Objekt bewegt. 

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Yongnuo YN-568EX II

Etwa 99% meiner Bilder mache ich ohne Blitz, eigentlich kommt er bei mir nur bei Hochzeitstänzen und der Party zum Einsatz - als Stilmittel, eingestellt auf den zweiten Verschlussvorhang - um den Bildern Dynamik zu verpassen. Dafür musste es für mich auch nicht das Original von Canon sein, welches mal locker das Vierfache kostet und nicht viel mehr kann.

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Moleskine Notizbuch A5 - soft

Kein wirkliches Fotoequipment, aber mein zweites Gehirn. Darin schreibe ich mir alles zu meinen Hochzeitspaaren auf. Sicher tut's da auch jedes andere Notizbuch, aber ich bin seit vielen Jahren Fan oder hole mir Eins nach dem Anderen.

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Anna & Elad

Und schon ist wieder ein Jahr voller wunderbarer Hochzeiten vorbei, die ich begleiten durfte.
Mit Anna und Elad hatte ich ein ganz besonderes Brautpaar - ein halb jüdisches nämlich! :)
Für mich war es etwas ganz neues in die jüdischen Bräuche einzutauchen und zudem eine zweispachige Trauung zu begleiten.
Schaut euch hier die Bilder von diesem entzückenden Paar an. Weiter geht es dann in 2017!

In diesem Sinne Masel tov! <3